Wednesday, April 29, 2009
Saturday, December 29, 2007
zurich airport
I am now on the airport in Zurich - waiting in the swiss business lounge: a place cut together. from pieces. The recent reconstruction mostly relevant for the first class area was worth about 15 Mio. A good step into the future so to say...as the business lounge is the place of visitors and greenhorns: the exclusive feeling is obviously missing. However the personal seems to be not europhoric but rather in a state of unsatisfied change ?management?. Questions about new plans change the face of the smiling receptionist into a frustrated antic.
Tuesday, June 19, 2007
Bibliotheksregeln
Ich komme an in der Bibliothek nach einer erneuten Odysee durch die Studienbüros. Endlich kann ich lernen. Leider sind die Schließfächer voll und die Gaderobe überstapelt mit Taschen und Jacken - eigentlich wie jedes mal wenn ich komme. Also gehe ich schnurstracks rein und stelle meine Tasche mit Wertsachen, die ich nicht mitnehmen darf in die Bibliothek, neben den Tisch der Rezeption - so wie ich es eigentlich auch jedesmal mache.
Diesmal jedoch sitzt eine junge Frau - sie studiert Jura - hinter dem Tresen. Sie nimmt es ganz genau. Gut so. Nein sagt sie. Ich sage doch - eigentlich auch wie immer. Doch doch wir diskutieren eine Weile. Schließlich kommt die Bibliotheksoberaufseherin dazu und meint die Fluchtwege könnten durch diese Tasche versperrt werden: Sie wären doch keine Gaderobe sondern eine Bibliothek: und außerdem übernehmen sie keine Haftung. Das ist ganz offensichtlich FALSCH. Darauf weise ich sie hin, denn egal mit wievielen "Wir übernehmen keine Haftung" Schilder sie die Bibliothek tapezieren - sie übernehmen Haftung per Gesetz als Eigentümer oder Vertreter des Eigentümers der Bibliothek. Das wissen die meisten Menschen nicht, aber es ist so.
Nachdem die Bibliotheksoberaufseherin mit Namensschild hinweg stolziert um ihre Bibliothek blind zu begutachten und bevor sich die eifrige Jurastudentin wieder ihren Onlinerollenspiel zuwenden kann, einigen wir uns auf einen Kompromiss. Ich stelle meine Tasche gegenüber ihres Tisches auf den Boden. Dort kann sie ein Auge darauf werfen und sie muss weniger Haftung übernehmen - das meint sie trotz meiner wiederholten Belehrung.
Während dann die Bilder der Überwachungskameras weiter über den einen Bildschirm flimmern nimmt die Studentin wie jede Bibliotheksaushilfskraft wieder ihr Onlinerollenspiel auf dem anderen Bildschirm auf - was soll sie auch anderes machen - sie ist die Wächterin des goldenen Grals.
Ich bewundere öffentliche Bibliotheken wirklich sehr - anhand der Regeln schaffen die Mitarbeiter es auf wundervolle Art und Weise ihren Arbeitsaufwand so zu minimieren, dass sie eigentlich nichts machen außer rumsitzen und Onlinespiele zocken. Sie müssen keine Verantwortung übernehmen für die munter zerissesene Leküren, die nach draußen geschmuggelten Bücher oder das Wohlbefinden der Bibliotheksnutzer. Der Staat bezahlt und zur Not kann man noch ein Schild aufhängen "Bitte Ruhe" / "Bitte die Bücher nicht Beschädigen" oder man kann eine weiter Regel einführen wie "Beschädigung von Büchern verboten".
Die Mitarbeiter gehören zwar zum vorgeschriebenen Inventar hinter dem Computer am Eingang in der Sitzkuhle des schwarzen Bürstuhls. Niemand weiß jedoch genau was man sonst noch mit Ihnen machen könnte bzw. die Bedienungsanleitung ist leider verloren gegangen.
Die passiven Mitarbeiter sind wie ein altes Terminal mit DOS 4.0 (y/n) So durchschaubar, dass ich baff bin - hilflos bin. Wie kann ich mit jemanden diskutieren, der sich auf die absolute Wahrheit eines "Quellcodes" beruft, die sie/er selbst garnicht versteht und hinterfragt? Ich hatte mehr Erfolg bei den Zeugen Jehovas als bei dieser Bibliotheksoberauseherin und das soll was heißen.
Wir glauben wir hätten den Faschismus überwunden - doch lebt er heute munter weiter. Die Deutschen sind heute zun Beispiel Bibliotheksregelnfaschisten.
Diesmal jedoch sitzt eine junge Frau - sie studiert Jura - hinter dem Tresen. Sie nimmt es ganz genau. Gut so. Nein sagt sie. Ich sage doch - eigentlich auch wie immer. Doch doch wir diskutieren eine Weile. Schließlich kommt die Bibliotheksoberaufseherin dazu und meint die Fluchtwege könnten durch diese Tasche versperrt werden: Sie wären doch keine Gaderobe sondern eine Bibliothek: und außerdem übernehmen sie keine Haftung. Das ist ganz offensichtlich FALSCH. Darauf weise ich sie hin, denn egal mit wievielen "Wir übernehmen keine Haftung" Schilder sie die Bibliothek tapezieren - sie übernehmen Haftung per Gesetz als Eigentümer oder Vertreter des Eigentümers der Bibliothek. Das wissen die meisten Menschen nicht, aber es ist so.
Nachdem die Bibliotheksoberaufseherin mit Namensschild hinweg stolziert um ihre Bibliothek blind zu begutachten und bevor sich die eifrige Jurastudentin wieder ihren Onlinerollenspiel zuwenden kann, einigen wir uns auf einen Kompromiss. Ich stelle meine Tasche gegenüber ihres Tisches auf den Boden. Dort kann sie ein Auge darauf werfen und sie muss weniger Haftung übernehmen - das meint sie trotz meiner wiederholten Belehrung.
Während dann die Bilder der Überwachungskameras weiter über den einen Bildschirm flimmern nimmt die Studentin wie jede Bibliotheksaushilfskraft wieder ihr Onlinerollenspiel auf dem anderen Bildschirm auf - was soll sie auch anderes machen - sie ist die Wächterin des goldenen Grals.
Ich bewundere öffentliche Bibliotheken wirklich sehr - anhand der Regeln schaffen die Mitarbeiter es auf wundervolle Art und Weise ihren Arbeitsaufwand so zu minimieren, dass sie eigentlich nichts machen außer rumsitzen und Onlinespiele zocken. Sie müssen keine Verantwortung übernehmen für die munter zerissesene Leküren, die nach draußen geschmuggelten Bücher oder das Wohlbefinden der Bibliotheksnutzer. Der Staat bezahlt und zur Not kann man noch ein Schild aufhängen "Bitte Ruhe" / "Bitte die Bücher nicht Beschädigen" oder man kann eine weiter Regel einführen wie "Beschädigung von Büchern verboten".
Die Mitarbeiter gehören zwar zum vorgeschriebenen Inventar hinter dem Computer am Eingang in der Sitzkuhle des schwarzen Bürstuhls. Niemand weiß jedoch genau was man sonst noch mit Ihnen machen könnte bzw. die Bedienungsanleitung ist leider verloren gegangen.
Die passiven Mitarbeiter sind wie ein altes Terminal mit DOS 4.0 (y/n) So durchschaubar, dass ich baff bin - hilflos bin. Wie kann ich mit jemanden diskutieren, der sich auf die absolute Wahrheit eines "Quellcodes" beruft, die sie/er selbst garnicht versteht und hinterfragt? Ich hatte mehr Erfolg bei den Zeugen Jehovas als bei dieser Bibliotheksoberauseherin und das soll was heißen.
Wir glauben wir hätten den Faschismus überwunden - doch lebt er heute munter weiter. Die Deutschen sind heute zun Beispiel Bibliotheksregelnfaschisten.
Saturday, May 19, 2007
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